Spreewald Biosphärenreservat

In der zweiten Pfingstwoche machten sich die Kanuten des Kanu Vereins Bruhrain Rheinsheim auf den Weg zum Spreewald nach Lübben. Bei strahlendem Sonnenschein und optimalen Verkehrsverhältnissen fanden sich die KVB`ler so nach und nach auf dem Campingplatz in Lübben ein. Treffpunkt war am Sonntag auf dem Campingplatz in Lübben zur Lagebesprechung für die nächsten Tage.
Zuerst wurde die Hauptspree mit nur einer Schleuse ins Auge gefasst. Diese Strecke wurde von den Teilnehmern in verschiedenen Etappen bewältigt. Die ganz verwegenen paddelten noch bis nach Lübbenau und Lehde zum Touristenzentrum des Spreewaldes. Neben unzähligen Stocherkähnen waren eine ganze Menge Landratten aus aller Herren Länder mit ihren Leihbooten auf den Kanälen unterwegs. Tags darauf wurde die Gegend rund um Lübben erkundet, tolle Natur – kaum Landratten und Stocherkähne unterwegs, dafür jede Menge kleiner Schleusen. Da die meisten Schleusen ohne Schleusenwärter waren, mussten wir selbst Hand anlegen.
Das „Highlight“ Lübbenau und Lehde mussten wir mit den Autos anfahren. Keine Parkplätze und Einstiegsstellen am Wasser. Alles privates Gelände, betreten verboten. Irgendwann setzten wir Verkehrsverbotenerweise unsere Boote ein und ab nach Lehde. Es war sehr viel Trubel auf dem Wasser. Dann machten wir noch zu guter Letzt Bekanntschaft mit der Wasserschutzpolizei zwecks unvollständiger Beschriftung der Boote. Eigentlich ist das im Spreewald eine Ordnungswidrigkeit die 35 €  pro Boot kostet. Nach langem hin und her war die Polizei gnädig und wir wurden nur mündliche Verwarnt.
Der Tag wurde wieder mit einem gemütlichen Kanuten Hock beendet.
Leider waren auch Langfinger auf dem Campingplatz unterwegs. Neben einer Sporthose von Tom wurde Andre`s Bike in der Nacht entwendet. Die Hose tauchte wieder auf – sie passte wahrscheinlich dem Dieb nicht. Das Bike von Andre war trotz Polizei nicht mehr zu finden.
Auch der Hochwald war eine Reise wert - wieder Anfahrt mit dem Auto - und diesesmal sehr gute Parkmöglichkeit direkt beim Wasser.  Es war ein tolles Naturerlebnis mit sehr vielen Biberfraßspuren. Die Biber wurden vor 12 Jahren wieder angesiedelt, sehr zum Leidwesen der Anwohner. Dann die erste vermeintliche Bibersichtung - wir mussten aber recht schnell feststellen das es eine Nutria war.
Beim Gurken-Paule in Lübben haben sich dann Alle mit Spreewaldgurken eingedeckt.
Fazit: Tolle Natur, gut gekennzeichnete Wasserwege, einfach zu bedienende Schleusen, aber das ein- und aussetzen der Boote sowie das Parken der Fahrzeuge rund um Lübbenau sind sehr bescheiden!

Schleusenwärter Gernot
Spreewald-Tour

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